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Innen und Außen
Dunkle Tusche und helles Papier. Und der Anfang ist der Punkt, die eigene Trägheit zu überwinden, dann die alten Erfahrungen zu vergessen, um dem Augenblick einen passenden Ausdruck zu geben. Konzentriert und doch entspannt den äußeren Impuls aufnehmen und versuchen, ihm eine andere Gestalt zu verleihen.
Denn viele und ständig neue Eindrücke ergeben viele und neue Formen, und dabei ohne jedes Zeitgefühl innerlich sehr ruhig sein, gleichzeitig und sehr genau auf die richtigen Zwischenräume achten. Fast immer sind es der Mensch und seine Bewegung, die ich wähle, manchmal aber auch das Fließen des Wassers oder das Ziehen von Wolken am Himmel. Sehr selten nehme ich Musik. Meistens ist die äußere Bewegung innen spürbar und geht dann von dort umgewandelt zurück auf das Papier. Wie der Fluss des Wassers sich ständig ändert, Form annimmt, sich auflöst und sich in seinem Wesen doch stets gleich bleibt, versuche ich, diesem Fließen Gestalt zu geben.
Konzentriert und absichtslos. Und sehr oft gelingt es nicht , und dann stehe ich wieder am Beginn und fange von vorne an, eine neue innere Form zu finden. Es ist dieser Moment des Aufhebens von Innen und Außen, der mich hineinzieht. Und für einen kurzen Augenblick ist die Trennung von der Welt und mir aufgehoben. Und die tiefe innere Stille ist eine Vorraussetzung für die hohe Konzentration, die ich dafür brauche. Diese intensive Ausschließlichkeit lässt mich doch stets neu beginnen. Und immer wieder treffe ich dabei nur mich selbst und niemals die anderen.
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Inside and outside
Dark ink and pale paper. And the beginning is the point of trying to overcome our own lethargy and then to forget the old experiences, in order to find a suitable expression for the moment. Focused, but nevertheless relaxed, absorb the external impulse and try to give it another form. For numerous and constantly new impressions yield numerous and new forms.
At the same time, with no idea of time, having an inner sense of calm, simultaneously and very precisely paying attention to the spaces in between. Man and his movement is almost always my chosen subject, sometimes however the flowing of water or the drawing of the clouds across the sky.
On rare occasions I use music. The outer movement is usually perceptible from within, and then goes from there, transformed, back on to the paper. Just as the flow of water constantly changes, taking on forms which immediately dissolve, and yet always retaining its essential character, so I try to give from to this flowing. Fully concentrated yet without purpose.
And very often I don´t succeed and then find myself back at the start where I begin again to find a new inner form. It is this moment in which inside and outside become one, that pulls me in, and for a short mement the barrier between the world and me is lifted.
And the deep inner peace is aprecondition for the deep concentration I require. This intense dedication allows me to always start again from the beginning. And I only ever meet myself there, and never the others.
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